Fritz Koenig als Lehrer - Workshops

Fritz Koenig als Lehrer Workshops

Familienworkshops - Fritz Koenigs Semesteraufgaben an der TUM | Dauer: je 2 Stunde

Das Team des Künstlerhauses Ganslberg lädt zu begleitenden Kunst- und Bildhauerworkshops ein – im Rahmen der Ausstellung „Fritz Koenig: Lehrer. Bildhauer. Architekt”. Inspiriert vom originalen Semesterthema des Wintersemesters 1974/75 „Stehen, Sitzen, Liegen“ arbeiten die Teilnehmer mit Figur-, Kubus- und Zylinderformen – ganz wie einst Fritz Koenigs Studierende an der TUM.

Fritz Koenig Kreide

Wir erarbeiten Kompositionen mit Materialien aus dem original Modellbaufundus von Fritz Koenig in seinem Bildhaueratelier.

Die Teilnehmer können ihr räumliches Vorstellungsvermögen erproben und ihr eigenes Objekt aus Karton und Papier bauen, begleitet von erfahrenen Kunstpädagog:innen. In den Familienworkshops können alle, unabhängig vom Alter, ihre räumliche Vorstellungskraft trainieren und eigene spannende Kompositionen erschaffen.

Termine: 

Sa., 20. Juni - So., 21. Juni - Sa., 27. Juni - So., 28. Juni - Sa., 4. Juli - So., 5. Juli

jeweils um 15 Uhr und 17 Uhr

Teilnahmegebühr:

35 € pro Erwachsene:n
10 € pro Kind
Kinder nur in Begleitung einer erwachsenen Person.

max. 10 Teilnehmende

Anmeldung erforderlich!

Hier gelangen Sie zum Anmeldeformular.

In diesem Familienworkshop orientieren wir uns an ausgewählten Semesteraufgaben, die der Bildhauer und Hochschullehrer Fritz Koenig während seiner Lehrtätigkeit an der Technischen Universität München stellte. Die Teilnehmenden arbeiten mit einfachen Gestaltungsmitteln wie Papier, Karton und Pappmaché und lernen zentrale Prinzipien von Koenigs künstlerischem Denken kennen: Reduktion, Transformation, räumliches Vorstellungsvermögen und die Entwicklung plastischer Formen aus alltäglichen Zeichen.

Begleitet von erfahrenen Kunstschaffenden und Kunstpädagoginnen, der Malwida Kunstschule arbeiten Sie  in Koenigs Atelier und lassen aus Buchstaben, Zahlen und grundlegenden Körperhaltungen eigenständige plastische Objekte entstehen. Spielerisch und experimentell tauchen Kinder und Erwachsene gemeinsam in die gestalterische Logik des Künstlers ein.

Sie wählen vor Ort aus drei möglichen Aufgabenstellungen

Wintersemester 1974/75 – „Stehen, Sitzen, Liegen“
Ausgehend von den drei grundlegenden Körperhaltungen entwickeln die Teilnehmenden einfache räumliche Figuren aus Papier und Karton. Wie verändert sich eine Form, wenn sie steht, sitzt oder liegt? Welche Haltung wirkt stabil, welche bewegt?

Wintersemester 1978/79 – Kartonobjekt aus den Buchstaben des eigenen Namens
Die Buchstaben des eigenen Namens werden ausgeschnitten, gefaltet, geschichtet oder miteinander verbunden. Aus der Schrift entsteht ein dreidimensionales Objekt, das sich von der Lesbarkeit löst und zu einer eigenständigen Skulptur wird.

Sommersemester 1980 – Plastisches Objekt aus den Zahlen des eigenen Geburtsdatums
Die Zahlen des Geburtsdatums dienen als Ausgangspunkt für eine plastische Gestaltung. Durch Verformen, Kombinieren und räumliches Anordnen entstehen individuelle Objekte aus Karton oder Pappmaché.

Materialien werden vom Veranstalter zur Verfügung gestellt. 

Ziel des Workshops

Die Teilnehmenden erfahren, wie aus einfachen Zeichen und Formen räumliche Skulpturen entstehen können. Dabei lernen sie zentrale Aspekte von Fritz Koenigs Lehre kennen und entwickeln eigene kreative Lösungen im Spannungsfeld von Schrift, Zahl, Körper und Raum.

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